Gildan Tag 3 auf 4: Ein traumhaftes Erlebnis

Die Gruppe befindet sich in Bryndolfs Haus und die Eingangstüre hinter ihnen ist abgeschlossen. Die Gruppe stellt relativ schnell fest, dass sie sich vermutlich in einem Traum befindet, da das Haus anders aussieht und alles "neblig schwummrig" wirkt. 

Avana hat Lust auf Käse und möchte in der Küche nach diesem suchen. Thermon warnt Grom'ka, der beim letzten Mal nicht dabei war, dass Halgrimm in der Vorratskammer hinter der Küche eingesperrt ist. Grom'ka will diese Gelegenheit nutzen und sofort kämpfen. Vorerst geht die Gruppe aber nur in die Küche und sieht sich um. Dort finden sie allerlei Kochutensilien und ein paar Zutaten. Die Vorratskammer ist verschlossen.

Avana sucht ihren Käse und findet einen schönen Laib Käse auf dem Tisch. Sie nimmt ein grifffertig abgeschnittenes Stück und lässt ihre andere Hand neben dem Laib auf dem tisch ruhen. Genau in dem Moment, in dem sie in den Käse beißen möchte, beißt der verbliebene Laib käse sie in die andere Hand. Die Gruppe kämpft gegen den bösen, bissigen käse und stellt fest, dass es sich bei diesem um ein Monster handelt, das seine Form verändern kann. Nach einem kurzem Kampf war der Käse besiegt.

Die Gruppe untersucht die Küche etwas genauer und stellt nur ein paar traumtypische Eigenheiten fest. Bei der Untersuchung der Vorratskammer kann Thermon mit seinem geistigen Auge durch die geschlossene Tür sehen und stellt fest, dass Halgrimm dort mit gezogenem Schwert wartet.

Nachdem die Gruppe sich vorerst gegen einen Kampf entschließt, fällt Grom'ka ein, dass sich Thermon vorhin Salz genommen hat und möchte dieses gerne genauer untersuchen. Er stellt dabei fest, dass es sich um normales Salz und kein verwandeltes Monster handelt.

Bei der weitern Untersuchung des Hauses wird der Gesellschaftsraum als nächstes Ziel gewählt. Dort findet Thermon ein paar blaue, saure Eis-Beeren. Anschließend machte die Gruppe eine kurze Pause. Thermon nutzte diese, um eine Biermaische aus den Beeren anzusetzen; Grom'ka schärfte ein paar Waffen und schlief danach auf der Couch. Avana nutzte die Gelegenheit und meditierte über ihr Käse-Dilemma bedauert: sie liebt käse, aber dieser hier war böse. Am Ende ihrer Meditation ist ein Laib Käse in ihrem Schoß erschienen. Sie spürte, dass dies ein lieber Käse ist, und packte den Käse ein.

Während ihrer Pause hörte die Gruppe Stimmen aus der Bibliothek und beschloss, diesen genauer zu lauschen. Grom'ka betont bei dem Blick auf die geschlossene Bibliothekstür immer wieder, dass er 5 Brecheisen dabei hat. Die Gruppe schleicht sich vorerst nur an und lauscht. Sie hören, wie Bryndolf und Findar Sinhild wegschicken. Die Tür öffnet sich, Sinhild schwebt schemenhaft an der Gruppe vorbei und löst sich dann in Luft auf. 

Die Gruppe bekommt mit, wie Findar Bryndolf Versprechungen macht und versucht, diesen zu beeinflussen. Dies verwirrt unsere Helden sehr: in der Bibliothek erlebt die gruppe die Vergangenheit, in der Küche schien es nach Gegenwart. Hierdurch ist Grom'ka noch mehr vom Traum überzeugt und schlägt vor, jemanden zu töten und damit in der echten Welt aufwachen zu lassen. Die Gruppe diskutiert und entscheidet sich gegen 'gegenseitiges Umbringen'.

Während die Gruppe diskutierte, ist Bryndolf Schemen vorbeigeschwebt und hat sich auf eine couch gesetzt. Die Zeit seiner Auflösung versucht die Gruppe zu nutzen, um ihn auszufragen. Leider kann Bryndolf keine neuen Infos geben und betont, dass Findar sein Freund, ein guter Heiler und Bryndolfs einzige Option auf Kinder sei.

Während dieser Unterhaltung hat Findar begonnen, sich aus der Bibliothek zu bewegen. Auf Avanas Frage, wo er denn hinmöchte, gab es ein lapidares "nach Hause, Heiltränke brauen". Grom'ka bedroht Findar und fordert ihn auf, die Fragen seiner Kumpanen zu beantworten. Findar ist unbeeindruckt und erwidert, dass er die bisher einzige Frage beantwortet hat. Er blickt auf Avana hinunter, lächelt sie an und zwinkert ihr zu. Dabei fragt er sie "könnte so ein netter und aufopferungsvoller Heiler jemals etwas böses tun?". Avanas Wille war stark genug und sie wehrte Findars Versuch, sie mit seinem zauberhaftem Charm einzuwickeln, ab.

Thermon, der Findars Bezauberungsversuch beobachtet hat, versucht im Gegenzug, Findar zu bezaubern. Findar widerstand ebenfalls dem Versuch und wich etwas in die Bibliothek zurück. Es kam zu einem Kampf. Grom'ka eröffnete diesen mit einem waagrechten Hieb und durchtrennte Findars Kehle. Diese wird zwar durchtrennt, fügt sich aber wieder zusammen. Nach Thermons magischer Beleidigung und ein paar von Avanas Schlägen war Findar sehr mitgenommen und heilte sich durch einen Zauber selbst.

Während des Kampfes versuchte die Gruppe, Informationen aus Traum-Findar herauszubekommen. Es stellte sich heraus, dass Findars Aktionen in Gildan Teil einer Prüfung seines Meisters ist. Findar hatte seinen Meister auf seinen Reisen im Westen kennengelernt, als dieser Findar das Leben rettete. Durch Findars Aussagen wird der Gruppe bewusst, dass Findars Religion sehr auf Krieg bezogen ist, egal wie hinterhältig diese sind. Als letzten Versuch, Macht zu demonstrieren, stößt Findar eine magische Feuerwalze durch den Raum. Glücklicherweise können alle Helden ausweichen. Grom'ka beendet anschließend den Kampf und teilt Findar von oben nach unten in zwei Hälften. 

Aus Findars Aussagen kann die Gruppe einiges über Findar und seine Religion herausfinden, siehe unten.

Nach dem Kampf erforscht die Gruppe noch den zweiten Stock des Hauses. Links zur Treppe findet die Gruppe ein normales Gästezimmer, "wie man es sich halt vorstellt". Trotz genaueren Nachforschungen findet sich dort nichts ungewöhnlich - es ist wie man sich ein solches Zimmer vorstellen würde.

Thermon klopft auf der Tür gegenüber zu Bryndolfs Schlafzimmer und hört dort lustvolles stöhnen. Thermon öffnet die Tür und spannt durch diese. Die neugierige Avana versucht auch zu sehen, was im Zimmer abgeht und schafft es, trotz Thermons Abhalteversuch, ins Zimmer zu blicken. Dort blickt sie auf einen älteren, weißen und pickligen Po, der auf einer ebenso alten Dame auf und absteigt. Avana ist sehr schockiert und friert ein. Da sich das paar nicht von der Heldengruppe ablenken lässt, versucht Thermons, sich ein paar goldketten zu stehlen. Erfolglos gleitet seine Hand durch das Schmuckkästchen. Als er sich umdreht, hat das Paar sich in Luft aufgelöst. Thermon versucht, die geschockte Avana minimal aufzuklären und bietet ihr auch an, ihr "mal zu zeigen, wie viel spaß das macht". Avana möchte nichts vom Thema wissen.

Die zwei letzten Gänge lösten sich in silberne Fäden auf, die im absoluten Nichts verschwanden.  Thermon ist neugierig, zieht am silbernen Faden, wird von diesem auf 3m gestreckt und löst sich dann in eine silberne Wolke auf, die am Faden entlang zischt. Grom'ka vermutet, dass Thermon in der Realität angelangt ist und bietet Avana an, dass er sie umbringen könnte - damit wäre sie nach Grom'kas Aussage ebenfalls in der Realität. Avana bevorzugt jedoch den silbernen Faden gegenüber Grom'kas Axt und wird ebenfalls vom Silberfaden langegestreckt und ins Nichts gezogen.

Grom'ka hingegen gibt nicht auf und vertraut weiterhin auf seine Axt. Sein erster Versuch, die Axt in die Luft zu werfen und sich selbst zu teilen, verursacht nur oberflächliche Wunden. 

Es gibt ein kurzes Brainstorm out of character, wie Grom'ka sein Vorhaben am besten umsetzen könnte.

Schließlich nimmt Grom'ka seinen ganzen Mut und Zorn zusammeund rammt sich seine Axt mit beiden Händen ins Gesicht. Die Axt schneidet durch seinen Kopf, seinen Hals, und teilt auch seinen Körper. Er löst sich auf in eine rote Blutwolke.

Die Gruppe erwacht wieder im Gasthaus. Avana kuschelt mit einem braven Laib Käse, Thermon spürt ein paar kalte Beeren in seiner Tasche, und Grom'ka wacht mit leichten Kopfschmerzen auf.

Der Gruppe wird bewusst, dass die zuvorgeschlossenen Fenster geöffnet wurden, sie hören kichernde Stimmen wegschleichen und am Himmel leuchtet noch der grüne Schein des Feyenlichts. Die Gruppe erinnert sich an Geschichten und Legenden von Feys, die am Festtag Beltane Träume schicken, die die Vergangenheit, Gegenwart und mögliche Zukunften zeigen.

Findars Religion: Kashan Kult

In dem Volk, bei dem Grom'ka aufgewachsen ist, ist Krieg zwar sehr wichtig, aber nur ehrenvoller Krieg, ohne hinterlistige Spielereien.

Die anderen beiden erkennen das ganze als Kashan Kult. Dieser Kult ist eine sehr alte Religion, die einen Aspekt des Krieges, Todes und der List verehrt. Dementsprechend sind diese Aspekte auch sehr wichtig. Der Kashan Kult war in sehr weiter Vergangenheit auf dem südlichen Kontinent (Pindeï) verbreitet und hat dort fast dazu geführt, dass der ganze Kontinent in Blut ertrunken ist. Nur durch ein Bündnis aller dort lebenden Völker konnten die Kultisten und ihre Armeen besiegt werden. 

Da auf Seiten der Kultisten relativ viele Tieflinge kämpften, wurden diese auf dem südlichen Kontinent gejagt und beinahe komplett ausgerottet. Die wenig überbleibenden Tieflinge auf dem südlichen Kontinent leben versteckt. 

Auf dem westlichen Kontinent (Sindafil, Heimat der Helden) sind Tieflinge bekannt, aber leben auch versteckt (wurden nicht gejagt, sind aber halt auch nicht sehr beliebt aufgrund des Kultes)

Flüchtlinge dieses Krieges sind auch auf die anderen Kontinente gekommen und haben durch Erzählen ihrer Erlebnisse vor dem Kult getarnt. Dementsprechend wurde dieser Kult auf Sindafil, dem Kontinent der aktuellen Heldengruppe, verboten und verfolgt.